Thanksgiving
Also man kann ja sagen, was man will. Ich mag die amerikanischen Traditionen, auch wenn sie manchmal nur ein Mix aus mehreren imigrierten Kulturen sind. Am liebsten mag ich Thanksgiving, weil das irgendwie so eine nette Aussage hat. Es ist ein Fest der Dankbarkeit, der Reflektion und des Teilens.
Es wird am vierten Donnerstag im November gefeiert (heute
) und ist ähnlich dem Erntedankfest, allerdings ohne religiösen Hintergrund. Angeblich geht es auf die Pilgerväter zurück, von denen während des ersten harten Winters etwa die Hälfte der Männer gestorben sind. Daraufhin suchten sie Hilfe bei den benachbarten Ureinwohnern, die ihnen dann einige nützliche Dinge, wie zum Beispiel den Anbau von Mais, beigebracht haben. Im nächsten Herbst hatten die Pilgrims dann eine so reiche Ernte, dass sie von da an das Erntedankfest feierten.
Thanksgiving ist bis heute eine feste Tradition geblieben und viele Menschen nehmen den nächsten Tag auch noch frei und verbringen so ein langes Wochenende mit ihren Familien. Der gebratene Truthahn darf dabei natürlich nicht fehlen und dazu gibt es Preiselbeersoße, Kartoffeln und Kürbiskuchen. Lecker!


Waldameise
says:
Ich finde diese überlieferten Traditionen auch so schön. Das Foto übrigens auch. In vielen amerikanischen Filmen ist dieses Fest eingeflochten. Das kommt immer total gemütliche rüber.
Liebe Grüße,
die Waldameise
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Nissa
Antwort vom November 26th, 2010 20:09:
Hallo Waldameise,
stimmt, gemütlich ist das richtige Wort. Irgendwie entsteht in meinem Kopf immer ein Bild von Idylle, auch wenn es bestimmt nicht immer harmonisch von statten geht, so sind wir Menschen nunmal.
Liebe Grüße und einen schönen Abend wünscht,
Nissa
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Gudrun
says:
… ein Fest der Dankbarkeit und des Teilens. Das finde ich gut. Und ich finde auch gut, wenn man Feste in der Familie und mit Freunden verbringt, egal welcher Konfession die anderen angehören. Ich wünschte mir in diesem Land etwas mehr Fröhlichkeit ohne immer religiösen Hintergrund.
Liebste Grüße an dich.
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Nissa
Antwort vom November 26th, 2010 20:13:
Naja, der religiöse Hintergrund ist ja oft schon verpufft. Viele Feste feiern wir ja nicht mehr aus Glaubensgründen, sondern um des Festes Willen. Selbst Weihnachten ist für mich kein Fest um Gott zu huldigen, sondern ein Fest der Liebe. Ja, Fröhlichkeit fehlt manchmal ganz schön, daher muss sie verbreitet werden (ist das unsere neue Religion?).
Liebe Grüße ins Spinnstüblein,
Nissa
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Emily
says:
Die Idee des Festes gefällt mir sehr gut. Ich sehe es wie Gudrun. Ein Fest, bei dem die Familie und die Freund zusammen kommen, um für die Gaben zu danken und diese miteinander zu teilen. Es wirkt immer so herrlich gemütlich!
Hab noch einen schönen Abend & liebe Grüße, Emily
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Nissa
Antwort vom November 26th, 2010 20:15:
Hallo Emily,
das stimmt. Manchmal vergisst man im Alltag, dass das Essen, was man isst, irgendwo herkommt, zumindest ist mir das nicht immer so bewusst. Solche Feste sensibilisieren uns wieder und das ist eine schöne Sache.
Liebe Grüße an dich,
Nissa
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minibar
says:
Das ist auch gut zu leben bei Newjerseyoma, für die ich einen Link habe.
Liebe Nissa,
dein Bericht ist echt prima. Aber so ganz ohne religiösen Hintergrund war es anfangs vermutlich nicht. So denke ich…
Aber ist ja egal, inzwischen hat es auf alle Fälle keinen religiösen Bezug mehr…
Liebe Grüße und ein schönes erstes Advents-Wochenende ♥
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Gudrun
Antwort vom November 26th, 2010 19:23:
Ach, so wie bei der Omi habe ich mir eine Großfamilie immer vorgestellt: Alte und Junge, Kleine und Große, Schlanke und naja, sagen wir mal Stattlichere. Egal. Hauptsache alle an einem Tisch, Reden, Zuhören, zusammen Essen…
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Nissa
Antwort vom November 26th, 2010 20:07:
Das ist wirklich das Schönste, wenn alle zusammentreffen und die Zeit miteinander genießen. Mehr kann man sich gar nicht wünschen.
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Nissa
Antwort vom November 26th, 2010 20:05:
Hallo Minibar,
so genau kann man das natürlich nicht sagen, aber wenn es stimmt, dass die esren Einwanderer sich bei den Ureinwohnern für die Hilfe bedankten, dann hat das erstmal nicht so viel mit Religion zu tun. Allerdings werden solche Feste ja mit Tugenden verbunden, die sich in vielen Religionen wiederfinden, also war der Glaube nie ganz außenvor, kann ich mir denken.
Liebe Grüße und auch dir einen gemütlichen ersten Advent!
Nissa
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Marianne
says:
Solche Feste sehen in amerikanischen Filmen immer heimelig aus und ob das wirklich so wunderschön ist, mag ich bezweifeln.
Ist ja wie Weihnachten bei uns, da kommt doch auch die ganze Familie und lauscht man dahinter, dann wollen alle das gar nicht…ich finde das ganz schön fies.
Meine Kinder müssen nicht kommen, die wollen kommen und so soll es sein und bleiben und ohne Streß, jeder hilft.
GLG Marianne
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Nissa
Antwort vom November 27th, 2010 20:12:
Hallo Marianne,
das stimmt, entweder man besucht sich, weil man den anderen mag, oder man lässt es. Das bringt ja sonst auch nichts, denn an der Stimmung ist es sowieso spürbar, ob alle gern da sind. Aber selbst, wenn das so ist, kann trotzdm Streit ausbrechen, das ist leider manchmal so. Trotzdem bleibt die Illusion der Harmonie, bzw. kommt vor jedem Fest erneut.
Liebe Grüße an dich,
Nissa
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